Rezension: Shadow & Ember – Eine Liebe im Schatten [Jennifer L. Armentrout]

REZENSIONSEXEMPLAR

Shadow & Ember (engl. orig. A Shadow in the Ember) ist ein Prequel der From Blood & Ash Reihe von Jennifer L. Armentrout und spielt weit vor der Zeit von Poppy und Hawke. Ich muss sagen, dass echt gespannt war auf die Geschichte, obwohl mich der letzte Band der FBAA Reihe etwas enttäuscht hat. Ob Shadwo & Ember meine Meinung zur Reihe nun ändern konnte, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Viel Spaß!

Produktdetails: ISNB: 978-3-453-32238-7 | 784 Seiten | Heyne Verlag | Eine Liebe im Schatten, Teil 1 | Klappbroschur

INHALT

Seraphena Mierel ist die erstgeborene Tochter des Königs von Lasania. Doch in ihrem Fall bedeutet das nicht, dass sie auch die Thronerbin ist, denn ihr Schicksal stand schon lange vor ihrer Geburt fest: Sie würde Nyktos, Primar des Todes heiraten, als Gegenleistung für einen Pakt, den ihre Vorfahren einst geschlossen hatten. Seras Aufgabe könnte nicht eindeutiger sein: Bring den Primar dazu, sich in dich zu verlieben. Töte ihn. Rette Lasania. Doch als Sera den geheimnisvollen Ash kennenlernt, gerät ihre Entschlossenheit ins Wanken. Wird sie es schaffen, ihre Pflicht zu erfüllen und ihr Königreich über ihre Gefühle zu stellen?

GEDANKEN ZUM BUCH

Nach dem letzten Teil der Blood & Ash Reihe war ich unsicher, ob ich die Bücher weiterverfolgen möchte. Ich hadere etwas mit der Richtung, die die Reihe genommen hat und war dementsprechend zwiespältig, ob ich das neueste Buch lesen soll. Als es mir dann aber als Rezensionsexemplar bewilligt wurde, war ich doch gespannt und staunte nicht schlecht, als ich sah, dass es sich bei Shadow & Ember um ein Prequel, also eine Vorgeschichte zur Hauptreihe, handelt. Irgendwie ging das an mir vorbei und ich war anfangs etwas enttäuscht darüber. Das legte sich aber sehr schnell, weil ich Sera schon nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen habe. Sie erinnerte mich stark an Poppy und deren Geschichte und es gab zahlreiche Parallelen zur Hauptreihe. Gerade in den ersten Kapiteln kam mir vieles bekannt vor. Wir begleiten die Auserwählte, die unter dem Schleier geboren wurde und die eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat, der sie sich nicht entziehen kann. Sie hasst ihr Schicksal, akzeptiert es aber und rebelliert stattdessen auf ihre ganz eigene Art. Als sie dann einem Fremden begegnet, knistert es sofort gewaltig zwischen den beiden und die Handlung nimmt ihren Lauf.
Das erste Drittel läuft somit ziemlich gleich ab wie Blood & Ash, was mich aber nicht gestört hat. Ganz im Gegenteil sogar, denn ich war nostalgisch hoch zehn und habe die Seiten verschlungen! Die Geschichte hat mich wirklich begeistert und daran erinnert, warum ich die Reihe anfangs so geliebt habe. Shadow & Ember ist eine gute Ergänzung zur Hauptreihe und macht viele Dinge klarer. Wir erfahren viel über die Ursprünge und nach und nach wird klar, wie diese beiden Reihen zusammenhängen. Grundsätzlich kann man Shadow & Ember unabhängig von den anderen Büchern lesen, aber ich würde trotzdem empfehlen, mit Blood & Ash zu starten.

Mein Highlight im Buch waren die beiden Hauptprotagonisten.
Sera und Ash sind in meinen Augen das, was ein gutes Book-Pairing ausmacht. Die Dynamik der beiden ist zum Dahinschmelzen und ihre Streitereien und Diskussionen zum Schreien komisch. Ich habe es geliebt und konnte einfach nicht genug bekommen. Das Buch ist nicht ganz so spicy wie Blood & Ash, aber was man serviert bekommt, ist würzig scharf und exquisit. Ich will bitte mehr davon!
Der Schreibstil ist gewohnt detailliert und voller Wiederholungen, die eben typisch für Jennifer L. Armentrout sind. Ihre Geschichten verlaufen meistens nach einem ähnlichen Muster und auch die ProtagonistInnen verfolgen ein bestimmten Handlungsmuster, das geprägt ist von dummen Entscheidungen, die nicht unbedingt hätten sein müssen, aber für mich macht genau das auch gleichzeitig den Reiz an JLA Büchern aus. Sie schafft es dann doch immer wieder, mich zu begeistern und mich sehnsüchtig auf das nächste Abenteuer warten zu lassen.

FAZIT

Shadow & Ember ist ein vielversprechender, spannender und emotionaler Einstieg in eine neue Reihe aus der Welt von Blood & Ash. Das Prequel beantwortet einige Fragen zur Hauptreihe und punktet bei mir insbesondere durch die beiden Hauptprotagonisten Sera und Ash. Die Schattenwelt, Daddy Nyktos und die angefangenen Konflikte haben definitiv meine Neugierde geweckt und lassen mich hoffungsvoll auf weitere Teile dieser Reihe warten.

Ein Kommentar zu „Rezension: Shadow & Ember – Eine Liebe im Schatten [Jennifer L. Armentrout]

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