Rezension: Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe [Ali Hazelwood]

LESEEXEMPLAR

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe (engl. The Love Hypothesis) ist ein RomCom Roman, der im englischen Sprachraum bereits wahnsinnig gehyped wird. Als wir dann die deutsche Übersetzung als Leseexemplar (Freiexemplar) in die Buchhandlung bekamen, war ich natürlich neugierig und musste es mir einfach schnappen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für die Bereitstellung des Exemplars. Wie mir das Buch gefallen hat und ob es dem Hype gerecht wird, erzähle ich euch in diesem Beitrag.
Viel Spaß!

Produktdetails: ISBN: 978-3-352-00971-6 | 443 Seiten | RL Verlag | Klappbroschur

INHALT

Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …

GEDANKEN ZUM BUCH

Durch den Hype um das Buch kommt man als BloggerIn (oder BuchhändlerIn) gar nicht daran vorbei, weshalb ich es einfach lesen musste, um mir meine eigene Meinung zu bilden und ich kann euch versichern, dass die vielen positiven Meinungen durchaus gerechtfertigt sind. Mich hat schon lange kein Buch mehr so gut unterhalten wie Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“. Die Geschichte hat einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht, war locker-leicht zu lesen und die perfekte Mischung aus Humor, Romantik und Ernsthaftigkeit. Ich habe das Hörbuch parallel zum Buch gehört und auch das war meisterhaft gesprochen – wenn auch hier und da etwas zu überdramatisch.
Die Geschichte war einfach ein Genuss! Olive und Adam waren mir beide sofort sympathisch und haben mich so oft zum Lachen und Quietschen gebracht, dass ich mich wieder wie ein Teenie beim Fangirling gefühlt habe. Die beiden sind absolut authentisch, zuckersüß und man kann sich richtig gut in sie hineinfühlen. Olive mit ihrer Neigung zum Plappern und ihrer Tollpatschigkeit ist bestimmt meine Seelenverwandte, während Adam mit seiner bissigen Art und der Neigung, seine Gefühle zu verbergen wahrscheinlich mein Seelenführer ist. Ich fand beide wahnsinnig toll!

Der wissenschaftliche Part im Buch hat mir auch gut gefallen. Zwar bin ich selbst nicht besonders begabt in Naturwissenschaften und viel zu ungeduldig für den Forschungsbereich, aber ich fand es spannend, Olive und Adam dabei zu begleiten. Meistens liest man ja von Studienanfängern auf dem College und bekommt nicht allzu viel von ihren Kursen mit, doch hier waren beide Protagonisten etwas älter und leidenschaftliche Forscher. Man bekommt gute Einblicke in ihre Arbeit und den Alltag als WissenschaftlerIn. Besonders spannend fand ich auch, dass das Thema „Frauen in MINT-Fächern“ so präsent war und gezeigt wurde, wie sehr diese immer noch in dieser Männerdomäne kämpfen müssen.

Der Schreibstil von Ali Hazelwood war locker-flockig und sehr humorvoll. Da die Geschichte aus der Perspektive von Olive erzählt wurde, fällt der Schreibstil sehr durch schnelle, plapperhafte Sätze auf. Das hat mir vor allem im Hörbuch gut gefallen und wurde von der Sprecherin richtig toll rübergebracht. Durch den Hype um das Buch wusste ich bereits, dass vor allem der Humor eine große Rolle in der Geschichte spielt. Leider waren meine Erwartungen in diesem Bereich etwas zu hoch und ich hätte mit mehr gerechnet. MEHR Humor, MEHR Romantik, MEHR zuckersüße Momente. Versteht mich nicht falsch: Ich habe das Buch wirklich geliebt und jede Zeile genossen, aber durch die vielen Lobreden waren meine Erwartungen tausend Meter hoch und quasi unmöglich zu erfüllen. Ich bin gespannt, was Ali Hazelwood uns noch bietet und freue mich über baldigen Nachschub.

FAZIT

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe ist ein Buch, das einfach wahnsinnig viel Spaß macht! Das akademische Setting zusammen mit den authentischen Charakteren, dem lockeren, humorvollen Schreibstil und den unterhaltsamen Dialogen machen aus diesem Buch definitiv ein Lieblingsbuch und lassen mich sehnsüchtig auf mehr von der Autorin hoffen. Klare Leseempfehlung!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s