Rezension: The Dream of Us [Yvy Kazi]

Eine Sport Romanze aus dem Lyx Verlag? Immer her damit! College Romance und ein Protagonist mit Handicap? Da bin ich dabei! Mit The Dream of Us startet Band 1 der St. Clair Campus Reihe und damit ein Buch über einen Footballspieler und eine Cheerleaderin, was zwar sehr nach Klischee klingt, es aber keineswegs ist. Wie mir das Buch gefallen hat, könnt ihr wieder hier erfahren.
Viel Spaß!

Produktinformationen: ISBN: 978-3-7363-1662-1 | 448 Seiten | Lyx Verlag | St. Clair Campus 1 | Klappbroschur

INHALT

Was, wenn dein Traum der großen Liebe im Weg steht?
July Summers ist Cheerleaderin mit Leib und Seele. Daher ist es auch ihr großer Traum, nach dem Collegeabschluss einen Platz bei den Cheerleadern eines erfolgreichen NFL-Teams zu ergattern. Doch dort gilt eine strenge Regel: Wer einen Footballspieler datet, fliegt raus! Bisher war diese Vorschrift kein Problem für July – bis sie den neuen College-Quarterback Andrew McDaniels kennenlernt. Drew löst mit nur einem Blick Gefühle in ihr aus, die sie so noch nie empfunden hat, und jedes Mal, wenn die beiden sich treffen, wird das Prickeln zwischen ihnen stärker. Aber ist die Möglichkeit einer Zukunft mit Drew es wert, ihren Traum aufzugeben?

GEDANKEN ZUM BUCH

Yvy Kazi hat mich mit The Dream of Us wirklich überrascht. Anfangs dachte ich, dass mich hier eine totale Klischee-Geschichte erwartet und ich sofort alles und jeden durchschaue. Dementsprechend motivationslos bin ich auch an die ersten Seiten herangegangen und musste das Buch direkt nach zwei Kapiteln pausieren. „Nicht ganz mein Fall“, dachte ich. „Mag ich im Moment nicht lesen“, schlich sich in meine Gedanken. „Ich will etwas tiefsinnigeres“, forderte mein Leserherz. Zum Glück hat mich der Wille, das Buch dennoch zu lesen, nicht ganz losgelassen und ich bin nach einigen Tagen auf das Hörbuch umgestiegen. Und was ist dann passiert?
Ich spürte sofort ein Kribbeln und eine Verbindung zu den Charakteren.
Verrückt oder? Ich habe keine Ahnung, woran es lag, dass mir plötzlich alles, was ich wenige Tage zuvor nicht mochte, nun doch super fand. Vielleicht der Mond, vielleicht meine Einstellung oder es ist einfach eines dieser Bücher, die mir als Hörbuch besser gefallen. Egal, denn ich fands toll! Die Geschichte ist so anders als viele andere aus diesem Genre. Es handelt sich um keine gewöhnliche Sport Romance, sondern ist viel tiefsinniger und authentischer. Bei den Charakteren brauchte ich eine Weile, bis ich sie richtig fühlen konnte, weil es mir beide – aber vor allem July – nicht ganz einfach gemacht haben.

July ist laut, nicht auf den Mund gefallen und zielstrebig. Sie weiß, was sie will und arbeitet konsequent auf ihre Ziele hin. Dafür lässt sie zwischenmenschliches ziemlich schleifen, was u.a. dafür gesorgt hat, dass ich sie nicht ganz greifbar fand. Im Laufe des Buches wird es aber besser und July nahbarer. Drew ist durch sein Handicap etwas zurückhaltender und nicht ganz der forsche Sportlertyp, den man sonst aus diesen Genres kennt. Das fand ich toll!! Er ist so süß und war mir sofort sympathisch, auch wenn er für mich kein „Bookboyfriend“ ist. Für diesen Titel war mir sein Charakter zu wenig dramatisch (was natürlich Typ- und Geschmackssache ist).

Die Story selbst war für mich kein Highlight, aber ich habe mich trotzdem wohlgefühlt. Ich fand nur Julys Vater etwas eigensinnig. Er hat sich unlogisch und übertrieben beschützerisch verhalten, wodurch der Handlungspart mit ihm eine sehr komische Richtung eingeschlagen hat, die mir persönlich nicht so gut gefallen hat.

FAZIT

The Dream of Us ist ein vielversprechender Reihenauftakt, der mich handlungstechnisch zwar nicht vom Hocker gerissen, mich aber sehr gut unterhalten hat. Ich fand die Diversität der Charaktere toll und mochte den männlichen Hauptprotagonisten sehr. Er ist für mich persönlich zwar kein Bookboyfriend, aber ich fand ihn unglaublich süß! An July fand ich toll, dass sie kein nervöses, braves Püppchen war, sondern von Anfang an wusste, was sie will und was sie sich vom Leben wünscht. Die Lovestory war süß, aber ich persönlich hätte mir etwas mehr Pepp gewünscht. Trotzdem empfehle ich das Buch natürlich weiter.

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