Rezension: The Rules we Break [Maya Hughes]

Mit The Rules we Break endet die Fulton University Reihe und wir dürfen endlich die Geschichte von Marisa und LJ lesen! Als großer Fan von Best-Friends-to-Lovers Büchern war ich natürlich sehr gespannt. Wie mir die Geschichte gefallen hat, könnt ihr wieder hier nachlesen. Viel Spaß!

Produktinformationen: ISBN: 978-3-7363-1580-8 | Lyx Verlag | 416 Seiten | Fulton University 4 | Klappbroschur

INHALT

LJ und Marisa sind seit Jahren unzertrennlich. Aber obwohl sie eigentlich keine Geheimnisse voreinander haben, verbergen beide, dass aus ihrer Freundschaft längst Liebe geworden ist. Denn zu tief sitzt die Angst, den wichtigsten Menschen im Leben wegen unerwiderter Gefühle zu verlieren. Außerdem ist Marisas Vater LJs Football-Coach und gar nicht damit einverstanden, dass dieser so viel Zeit mit seiner Tochter verbringt. Wenn LJ jedoch nach seinem Collegeabschluss Football-Profi werden will, ist er auf den guten Willen seines Trainers angewiesen. Aber als Marisa ihre Wohnung verliert, kann LJ nicht anders, als sie bei sich aufzunehmen – obwohl er weiß, dass er mit nur einem Ausrutscher alles, was er sich für seine Zukunft erträumt, verlieren könnte …

GEDANKEN ZUM BUCH

Nachdem ich die Vorgängerbände alle sehr gefeiert und jeden auf seine Art wahnsinnig geliebt habe, muss ich leider sagen, dass mich The Rules we Break ein bisschen enttäuscht hat. Es mag an meinen Erwartungen gelegen haben und auch daran, dass die Geschichte von LJ und Marisa bereits in den früheren Teilen so angeteasert wurde, aber mir hat dieses Buch leider nicht das gegeben, was ich mir erhofft hatte. Das bedeutet nicht, dass das Buch schlecht war – auf keinen Fall! Ich habe mich wieder absolut wohl in der Geschichte gefühlt und sowohl die Charaktere als auch die Handlung sehr genossen. Als großer Fan des Best-Friends-to-Lovers Tropes liebe ich ja das Drama, das solchen Geschichten meistens folgt: Die Tension zwischen den Protagonisten, das langsame Herantasten, das Ausprobieren und die Panik davor, die Freundschaft zu zerstören. Es gab zwar Drama im Buch, aber mir fehlte leider diese besondere Tension zwischen LJ und Marisa. Ich konnte kaum Bezug zu den beiden finden und habe die Lovestory einfach nicht gefühlt. Es hat mich auch etwas gestört, dass das Buch fast zeitgleich zu Teil 3 spielt und man dadurch ein paar Situationen bereits kannte. Die Geschichte als Ganzes war mir auch etwas zu langatmig und es gab Szenen, die hätte ich einfach nicht gebraucht. Vor allem zu Marisa habe ich keinen emotionalen Bezug finden können und ich fand sie zeitweise echt anstrengend und in ihrem Verhalten etwas zu kindisch und kleingeistig. LJ fand ich toll, aber auch bei ihm hatte ich mir etwas mehr Intensität erhofft.
Schreibstil und Humor im Buch waren aber wieder toll. Marisas gefürchtete Kochkünste und die Reaktionen der anderen darauf sind einfach zum Schreien komisch! Es war auch schön, dass die ganze Clique hier wieder zusammengefunden hat und man ein bisschen mitbekam, wie es ihnen ergangen ist.

FAZIT

The Rules we Break war für mich leider der schwächste Band der Reihe. Ich konnte kaum emotionalen Bezug zu den Charakteren finden und deshalb die Lovestory nicht richtig fühlen. Thematisch geht es im Buch um die Zukunftspläne nach dem College, die Familie, Freundschaft und natürlich die Liebe und obwohl mir sowohl LJs als auch Marisas Hintergrundgeschichten gefallen haben, kam mir alles zeitweise zu langatmig vor. Dennoch würde ich das Buch empfehlen, weil man sich beim Lesen einfach wohlfühlt. Der Schreibstil ist toll und der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Ich werde die Clique der Fulton University sehr vermissen und hoffe auf baldigen Nachschub von der Autorin.

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