Rezension: Layla [Colleen Hoover]

Tolles Cover, wundervolle Autorin: Layla ist ein Buch, auf das ich mich schon sehr gefreut hatte und das ich natürlich so schnell wie möglich lesen musste. Hier könnt ihr wie immer in meine Gedanken zum Buch hineinstöbern. Viel Spaß.

Produktinformationen: ISBN: 978-3-423-26308-5 | 384 Seiten | DTV Verlag | Taschenbuch

INHALT

Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds eifersüchtige Exfreundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen …

GEDANKEN ZUM BUCH

Layla ist eines dieser Bücher, die man eventuell liebt oder hasst. Ich denke, dass diese Geschichte zu jenen gehört, die völlig vom Geschmack des Lesers bzw. der Leserin abhängig sind und die man nicht konkret beurteilen kann. Mich hat das Buch definitiv sehr überrascht. Vom Klappentext her hatte ich eine düstere Romance erwartet, vielleicht auch einen romanischen Thriller oder einen Psychothriller. Was ich dann aber bekommen habe, war etwas völlig anderes. Layla geht genremäßig in eine Richtung, die ich absolut nicht erwartet hatte und die ich definitiv nicht habe kommen sehen. Das hat mir das Lesen zwischendurch echt schwer gemacht, weil ich nie wusste, wohin das Ganze steuert. Trotzdem war die Handlung durchgehend spannend und ich wurde komplett in die Geschichte hineingezogen. Layla und Leeds waren mir beide von Anfang an sympathisch. Die Art, wie sie sich kennengelernt haben, war ebenso intensiv wie ihre Beziehung. Wie schon bei der Handlung, so wusste ich auch nicht, wo ich die Lovestory einordnen sollte. Sie war süß, leidenschaftlich, hatte aber auch düstere Elemente, sodass ich ständig mit einem Genre-Twist gerechnet habe, der anfangs jedoch nicht kam. Erst nachdem Layla von Leeds‘ eifersüchtiger Exfreundin niedergeschossen wurde, wandelte sich die Geschichte in die Richtung, die ich vermutet hatte.
Und irgendwie auch nicht….

Die unheimlichen Ereignisse häuften sich, aber anstatt mich zu gruseln wurde das Ganze erneut gedreht und driftete in eine Richtung, von der ich bis jetzt nicht weiß, ob sie mir gefallen hat. Die Genres vermischten sich und wurden zu einem Mix aus Thriller, Paranormal, Romance und Psychothriller mit Stalker Elementen. Ich könnte das endgültige Genre nicht einmal dann beschreiben, wenn man mir Geld dafür anbieten würde, aber es war definitiv ein sehr spannungsgeladener Mix, der mich gut unterhalten hat. Die Charaktere waren moralisch ziemlich grau, was ich ebenfalls sehr spannend finde. Besonders Leeds überschreitet im Buch immer wieder Grenzen und macht sich damit nicht gerade zum Helden der Geschichte. Obwohl ich die meiste Zeit extrem verwirrt war und nicht wusste, was ich da gerade lese, hat mich das Buch wirklich gut unterhalten.

FAZIT

Layla ist ein schwieriges Buch, das definitiv nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Der Genre Mix ist gewöhnungsbedürftig und hat mich mehr als nur verwirrt, weshalb mir das Lesen nicht besonders leicht gefallen ist. Trotzdem fand ich den Handlungsaufbau spannend, die Charaktere interessant und die Idee sehr originell. Ob mir das Buch schlussendlich wirklich gefallen hat, kann ich gar nicht beantworten, aber es war definitiv etwas völlig neues und eine Geschichte, die ich so nicht erwartet hatte. Wer sich gerne überraschen lässt und auf düstere Romance steht, wird sich hier auf jeden Fall unterhalten fühlen.

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