Rezension: The Memories We Make [Maya Hughes]

The Memories we make ist mein erstes Buch der Autorin, aber bestimmt nicht mein letztes. Ich habe den angenehmen Schreibstil und die lockere College-Romance sehr genossen und freue mich auf mehr von ihr! Hier könnt ihr meine vollständige Rezension nachlesen. Viel Spaß!

Produktdetails: ISBN: 978-3-7363-1449-8 | LYX Verlag | 400 Seiten | Fulton University 1

INHALT

Persephone Alexander ist ein Mathegenie, liebt Organisation – und hat das „normale“ Collegeleben irgendwie verpasst. Daher hat sie sich vorgenommen, bis zum Ende des Semesters eine Liste mit Erfahrungen abzuarbeiten und dabei unvergessliche Erinnerungen zu sammeln. Seph will feiern gehen, Freunde finden, sich verlieben – ihr erstes Mal erleben. Doch dafür braucht sie den richtigen Partner. Kurzerhand veranstaltet sie ein Casting und ist überrascht, als ausgerechnet College-Football-Star Reece Michaels sich dazu bereit erklärt, ihr beim Abhaken ihrer To-do-Liste zu helfen – ausgenommen beim Verlieben und dem Sex …

GEDANKEN ZUM BUCH

Am Anfang war ich etwas unsicher und wusste nicht, ob mir die Richtung gefällt, die die Geschichte anschlägt, denn die Idee mit der Anzeige fand ich etwas befremdlich und überzogen. Zum Glück wurde schnell klar, dass die Sorge umsonst und die Szene mit dem Casting zum Schreien komisch war. Seph und Reece ergänzen sich einfach wunderbar und machen aus dieser Geschichte etwas ganz besonderes. Vor allem Seph mochte ich sehr gerne. Sie ist ziemlich schräg und auf eine süße Art lustig. Ich wollte sie mehrmals in den Arm nehmen und ganz fest knuddeln, weil sie von vielen Dingen keine Ahnung hatte. Ihre süße Naivität wirkt zugleich aber auch sehr authentisch und liebenswert, sodass man sie einfach von Anfang an mögen muss. Bei Reece habe ich dagegen eine Weile gebraucht, um mit ihm warm zu werden. Er war mir am Anfang etwas zu arrogant und ich fand seine egozentrische Art nicht sehr glaubhaft dargestellt. Zum Glück hat sich auch das nach einer Weile geändert und ich habe erkannt, dass er ein ziemlich interessanter Charakter ist. Er möchte einfach unbedingt Erfolg haben und das erreichen, was sein Vater nie geschafft hat. Damit erhofft er sich, die Anerkennung seiner Leistungen einfordern zu können. Sein Vater ignoriert nämlich alles, was mit Football zu tun hat und scheint ständig Auswege für seinen Sohn aus diesem Lebensstil zu suchen. Diesen Twist fand ich ziemlich spannend, vor allem weil sein Vater früher selbst ein talentierter Footballspieler war, den Sport aber zugunsten seiner Familie aufgegeben hat. Reece will das auf keinen Fall selbst erleben und hat sich deshalb geschworen, sich niemals ernsthaft auf eine Frau einzulassen, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, seinen Sport für sie aufzugeben. Tja, aber dann kommt Seph und bringt alles durcheinander…
Die Annäherung der beiden fand ich toll. Es beginnt mit einem kurzen Funken, entwickelt sich dann zu Freundschaft und wird schließlich mehr. Als großer Fan von Friends-to-Lovers Geschichten war für mich hier absoluter Wohlfühlfaktor vorprogrammiert. Überhaupt sorgt diese Geschichte für sehr viele Wohlfühlmomente. Ich habe das ganze Setting sehr genossen und konnte beim Lesen völlig abschalten. Ich habe mich im Collegealltag, in den starken Freundschaften, dem Drama und dem Humor verloren und mich dabei pudelwohl gefühlt. Ich freue mich definitiv auf mehr Fulton University Flair!

FAZIT

The Memories We Make verzaubert nicht nur mit einem umwerfend schönen Cover, sondern auch mit tollen, sehr authentischen Charakteren und absolutem Wohlfühlflair. Der lockere Schreibstil mischt sich mit genügend Drama, um die Handlung bis zum Ende spannend zu halten. Natürlich gibt es hier reichlich Klischees, überspitzte Konflikte und vorhersehbare Wendungen, aber auch genügend Ernst, Romantik und Humor, um dennoch als überzeugender New Adult Roman zu glänzen. Die Authentizität der Charaktere und die süßen Dialoge bereiten wirklich viel Freude beim Lesen. Hinzu kommt der permanente Wohlfühlcharme, den das Setting begleitet. Mich hat diese Geschichte wirklich gut unterhalten und ich freue mich auf die Folgebände. Natürlich gibt es eine Leseempfehlung!

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