Rezension: Don’t Hate Me [Lena Kiefer]

Hallo, ihr Lieben!
Ich starte heute mal ganz unkreativ mit den Produktinformationen des Buches. Don’t Hate Me ist der zweite Band von Lena Kiefers DON’T-Reihe und nach dem Cliffhanger von Teil 1 eine heiß ersehnte Fortsetzung für mich. Erschienen ist das Buch im cbj Verlag und für LeserInnen ab 14 Jahren geeignet. Es gehört zum Genre New Adult und wird Spoiler zum Vorgängerband enthalten.

ISBN: 978-3-570-16599-7 | Preis: € 13,30 [A] / € 12,90 [D]

INHALT

Er hat sie belogen.
Sie will ihn vergessen.
Aber das Schicksal hat andere Pläne.
KENZIE hat sich geschworen: nie wieder Kontakt mit dem Henderson-Clan. Nachdem Lyall ihr Herz gebrochen hat, will sie sich nur noch auf ihr Studium konzentrieren. Doch dann erhält sie von Theodora Henderson das verlockende Angebot, ein Resort auf Korfu mitzugestalten. Kenzie ergreift die Chance – ohne zu wissen, was sie dort erwartet.
LYALL versucht alles, um Kenzie zu vergessen, nachdem sie ihn als Lügner entlarvt und verlassen hat. Die Pläne für den Familienkonzern stehen für ihn nun an erster Stelle. Als seine Mutter Hilfe bei ihrem Hotel-Projekt in Griechenland benötigt, überlegt er nicht lange. Er ahnt jedoch nicht, wie sehr sein Herz dort auf die Probe gestellt werden wird …. [Quelle: Randomhouse Verlag]

MEINE MEINUNG

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Lena Kiefer hat eine unglaublich schöne und detaillierte Art zu schreiben. Sie zieht ihre Leser sofort in die Geschichte hinein hält sie mit wundervollen Beschreibungen und perfekt platzierten Spannungselementen darin fest. Leider konnte mich der zweite Teil nicht ganz so sehr fesseln wie Band 1, was u.a. an den Charakteren lag. Kenzie haben wir im Vorgängerband als starke, selbstbewusste und trotzdem sensible Persönlichkeit kennengelernt. Sie war von ihren Entscheidungen überzeugt und glaubte an sich selbst und die Menschen, die sie in ihr Leben gelassen hat. In Don’t Hate Me verliert sie sich aber so sehr in ihrem Schmerz, dass von ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Stärke nicht mehr viel übrig bleibt. Sie zweifelt bei jeder Entscheidung und hat den Glauben an ihrer Menschenkenntnis verloren. Obwohl es sehr glaubhaft geschildert wurde und nach den Ereignissen im letzten Buch auch nachvollziehbar ist, dass Kenzie an allen zweifelt, gefiel mir diese Entwicklung nicht. Dieses starke, selbstbewusste Mädchen wurde leider zu einer Person, die mir mit ihrem ständigen „Ich will ihn, aber ich verzeihe ihm nicht“ Verhalten auf die Nerven ging. Am meisten nervte mich aber die fehlende Kommunikation zwischen ihr und Lyall. Ja, er hat sie verletzt und ich wäre auch sauer auf ihn, aber mit einem einfachen Gespräch hätte sich Kenzie hier viel Drama und Leid erspart. Lyall hat sich für mich besser entwickelt als Kenzie. Er löst sich in der Fortsetzung immer mehr von seiner übergriffigen Familie und trifft Entscheidungen, die für ihn persönlich am besten sind und ihn glücklich machen. Bei ihm konnte ich auch nachvollziehen, warum er nicht mit Kenzie über alles spricht, was damals mit Ada passierte. In seinem Inneren hält er sich nämlich für schlecht, unwürdig und schuldig. Er will für das bestraft werden, was passiert ist und die größte Strafe für ihn ist, wenn Kenzie ihn hasst.
Obwohl ich mit beiden Charakteren etwas gekämpft habe, gefiel mir die Liebesgeschichte richtig gut. Die Momente zwischen ihnen waren prickelnd und man spürt deutlich, wie die Funken fliegen. Besonders überzeugt haben mich aber Finlay und Edina, die auch in diesem Buch wieder dabei waren. Ich würde mir wirklich eine umfangreiche Geschichte über die beiden wünschen, denn diese verbotene Liebe ist genau nach meinem Geschmack.
Lena Kiefer mischt in Don’t Hate Me auch ein kleines Krimi-Element in die Handlung, wodurch die Geschichte noch etwas spannender wird. Richtig gut fand ich auch das tolle Setting auf Korfu. Mehr als einmal erwachte das Fernweh in mir, was wieder einmal zeigt, wie toll Lena Kiefer Umgebungen beschreibt. Das Ende war ein klassischer Kiefer-Cliffhanger und der hatte es wirklich in sich! In der einen Sekunde ist alles gut und dann BAM…. Katastrophe. Ich bin sehr gespannt auf das Finale und hoffe, dass sich noch alles zum Guten wenden wird. Bei #CliffhangerKiefer weiß man das ja nie….

FAZIT

Don’t Hate Me war für mich nicht ganz so stark wie sein Vorgänger, aber dennoch eine gelungene Fortsetzung. Die Autorin mischt Romantik mit Spannung und bietet uns ein unglaublich tolles Setting auf einer griechischen Insel. Trotz Kritik an den Charakteren gefiel mir die Lovestory sehr gut und die Nebencharaktere haben einige Pluspunkte bei mir geholt. Das Buch ist kein Highlight, hat mir aber ein paar schöne Lesestunden geschenkt.

4 Kommentare zu „Rezension: Don’t Hate Me [Lena Kiefer]

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