Rezension: The Inheritance Games [Jennifer Lynn Barnes]

„50 Milliarden Dollar – Eine unbekannte Erbin – Vier mörderische Nachkommen“
The Inheritance Games wird als spannender, süchtig machender Jugendthriller beworben und da ich mich gerade für die Arbeit in der Buchhandlung durch die neueren Jugendbuchtitel lese, war klar, dass ich um dieses hier nicht herumkomme. Ich war sehr gespannt auf die Umsetzung und lasse euch in diesem Beitrag wieder an meinen Gedanken zum Buch teilhaben.
Viel Spaß.

Produktdetails: ISBN: 978-3-570-31432-6 | 400 Seiten | cbj Verlag | Klappbroschur | Band 1

INHALT

Avery Grambs hat einen Plan: Highschool überleben, Stipendium abgreifen und dann – nichts wie raus hier. Doch all das ist Geschichte, als der Multimilliardär Tobias Hawthorne stirbt und Avery fast sein gesamtes Vermögen hinterlässt. Der Haken daran? Avery hat keine Ahnung, wer der Mann war. Um ihr Erbe anzutreten, muss Avery in das gigantische Hawthorne House einziehen, wo jeder Raum von der Liebe des alten Mannes zu Rätseln und Geheimnissen zeugt. Ungünstigerweise beherbergt es aber auch dessen gerade frisch enterbte Familie. Allen voran die vier Hawthorne-Enkelsöhne: faszinierend, attraktiv und gefährlich. Gefangen in dieser schillernden Welt aus Reichtum und Privilegien, muss Avery sich auf ein Spiel aus Intrige und Kalkül einlassen, wenn sie überleben will.

GEDANKEN ZUM BUCH

Ich hatte aufgrund der vielen Werbung und vorwiegend positiven Rezensionen ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch. Gefreut habe ich mich auf einen spannenden Jugendthriller mit vielen Rätsel zum Mitraten. Die Thrillerelemente habe ich zwar nicht bekommen, aber die Spannung war durchaus gegeben und die Rätsel haben wirklich Spaß gemacht. Die Geschichte liest sich auch sehr schnell, da die Kapitel mit einer Lesedauer von ca 3-10 Minuten ziemlich kurz sind und immer recht spannend enden. Der Lesesog war damit natürlich gegeben und durch die tollen Beschreibungen, das interessante Setting und die Rätsel und Geheimnisse wollte ich auch immer weiterlesen. Trotzdem hat mir das Entscheidende in der Geschichte gefehlt: Der Draht zu den Charakteren.

Weder zu Avery noch zu den Jungs konnte ich eine Verbindung aufbauen. Für mich sind sie leider alle bis zum Schluss ziemlich blass und zweidimensional geblieben, wodurch ich auch nicht wirklich mitfühlen konnte. Es fiel mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen und vor allem bei Avery habe ich manche Handlungen und Reaktionen nicht verstanden. Der Fokus lag für mich komplett auf dem Inhalt, den die Autorin auch sehr gut ausgearbeitet hat. „Hawthorne House“ kam mir zwar etwas unwirklich vor, aber es hat Spaß gemacht, mir dieses Haus mit den vielen Geheimnissen nach und nach zu erkunden.

FAZIT

The Inheritance Games ist ein vielversprechender Einstieg, der mich aber noch nicht ganz überzeugen konnte. Leider fehlte mir der Draht zu den Charakteren, denn sie blieben bis zum Schluss eher blass, wodurch ich mir schwer damit tat, richtig mitzufiebern. Inhaltlich und stilistisch fand ich das Buch aber großartig und ich bin gespannt, welche Geheimnisse Hawthorne House noch enthüllen wird.

3,5 Sterne

5 Kommentare zu „Rezension: The Inheritance Games [Jennifer Lynn Barnes]

      1. Ich bekomme auch immer Lust, das an mir selbst zu testen. Manchmal empfindet man das ja ganz unterschiedlich, mit manchen Charakteren ist man sofort auf Wellenlänge, aber andere mögen sie nicht. Bestimmt lese ich es noch!

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      2. Ja das stimmt, mir ist in letzter Zeit auch immer mehr klar geworden, dass es manchmal mit Charakteren wie mit „richtigen“ Menschen ist. Die einen mag man, die anderen nicht 🙂 Aber stimmt, es ist toll, dass es so viele Meinungen und Geschmäcker gibt!!!

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