Rezension: Ever – Wann immer du mich berührst [Nikola Hotel]

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Hallo, ihr Lieben!
Ever: Wann immer du mich berührst durfte ich im Rahmen einer Bloggertour wieder vorab lesen. Ich war wirklich aufgeregt, weil ich mich schon seit Bekanntgabe des Verlags auf dieses Buch gefreut habe und Nikola Hotel seit der Blakely Brüder Dilogie zu meinen liebsten deutschen Autorinnen zählt. In diesem Beitrag lasse ich euch wieder an meinen Gedanken zum Buch teilhaben und verweise euch auch auf meinen Instagram Account, wo ihr weitere Beiträge zum Buch und zur Bloggeraktion findet.
Viel Spaß!

Produktinformationen: ISBN: 978-3-499-00576-3 | 418 Seiten | Kyss Verlag | Preis: € 13,40 [A] , € 12,99 [D]

INHALT

Gefangen. Hilflos. Verzweifelt. Nach einem schlimmen Autounfall ist Abbi über Wochen ans Bett gefesselt. Das Gefühl, nicht wegzukönnen, macht sie beinahe verrückt. Sie kann sich nicht ablenken von ihren Erinnerungen. Sie kann ihrem Politikervater nicht ausweichen, der den Unfall vertuscht hat. Und vor allem kann sie nicht vor dem gutaussehenden Physiotherapeuten weglaufen, der sich einfach nicht verscheuchen lässt. David ist geduldig, stur und sanft, und irgendwann dringt er durch den Schleier aus Verzweiflung und Wut, der Abbi beinahe erstickt. Ein Prickeln läuft über ihre Haut, wann immer er sie berührt, und ein warmes Gefühl breitet sich in ihrer Brust aus, wann immer sie eines der kleinen Origamikunstwerke findet, die er für sie anfertigt. Doch David hat ganz eigene Gründe, ihr zu helfen, und dieser Verrat wird tiefere Wunden als der Unfall reißen … [Quelle: Kyss Verlag]

GEDANKEN ZUM BUCH

Bei dem Buch handelt es sich um Band 1 der zweiteiligen Paper-Reihe und bereits die optische Gestaltung ist absolut umwerfend. Es besteht aus rauem Naturpapier und ist in pastelligen Rosa- und Weißtönen gestaltet. Der Origamikranich auf dem Cover ist erhaben, ebenso wie die schimmernde Schrift und beides lässt sich ganz wunderbar anfassen. Ich liebe es! Aber auch der Inhalt konnte mich von der ersten Seite an fesseln und hat mir mehrfach Bauchkribbeln beschert. Die Protagonisten Abbi und David sind wahnsinnig toll! Beide sind charismatisch, authentisch und sympathisch.
Abbi, die aus einer vermögenden Familie stammt, ist nach ihrem Unfall nicht nur körperlich gehandicapt. Auch seelisch und emotional wird sie von ihrem Trauma beeinträchtigt. Sie hat panische Angst vor Schmerzen und kommt bei ihrer Physiotherapie nur langsam voran. Ihre Betreuerin ist verzweifelt und wendet sich deshalb an David, den überaus geduldigen Studenten, der überraschende Fortschritte bei Abbi bewirkt. Denn David geht vorsichtig, ruhig und sehr sensibel mit ihr um, sodass sie ihm schnell vertraut. Doch David belasten finanzielle Sorgen und ein Geheimnis, das mit Abbis Familie verknüpft ist, sodass ihn ihre Nähe in vielerlei Hinsicht durcheinanderbringt.

Die Annäherung der beiden passiert sehr langsam und vorsichtig, was aber nicht bedeutet, dass die ganze Sache deshalb langweilig wird. Im Gegenteil, denn dadurch wurde jeder Moment unglaublich intensiv. Die Geschichte bietet kein übermäßiges Drama oder rasante Action, dafür aber ganz, ganz, ganz viel Bauchkribbeln und Herzrasen. Nikolas Schreibstil konnte mich ja bereits bei anderen Büchern überzeugen und bei Ever hat sie noch einmal gezeigt, wie gut sie mit Worten umgehen kann. Denn wie bei der Annäherung von David und Abbi, so gleitet auch die Handlung im Buch eher langsam voran. Es gibt kein übertriebenes Drama, keine hektischen Herzschmerz-Momente oder andere Pageturner. Trotzdem ist die Geschichte unglaublich schön und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe die ersten 2/3 absolut weggesuchtet und nicht einmal bemerkt, wie schnell ich fast das ganze Buch durchgelesen hatte. Durch die intensive Charakterpräsenz braucht die Geschichte nämlich kein Drama, um zu überzeugen.

Mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich das Ende, bzw. das letzte Drittel des Buches. Denn dadurch, dass es die meiste Zeit kein Drama gab, kam es am Ende gesammelt auf mich zu und hat mich regelrecht erschlagen. Plötzlich wurden alle Geheimnisse gelüftet, alle Gefühle hinausgeschrien und akute Problemlösungen versucht. Das war mir nach dem gemütlichen Leseklima einfach zu viel. Für mich hätte das Drama am Ende gar nicht so extrem sein müssen, aber das ist natürlich Geschmacksache.

FAZIT

Ever: Wann immer du mich berührst ist ein ganz besonderes Buch mit authentischen Charakteren, die noch lange im Gedächtnis bleiben. Besonders David hat sich mit seiner geduldigen und liebevollen Art in mein Herz geschlichen, während mich Abbi mit ihrem Mut und ihrer direkten Art sehr beeindruckt hat. Besonders toll fand ich, dass sich die beiden so langsam nähergekommen sind. Ich glaube, ich habe schon lange kein New Adult Buch gelesen, wo ich so lange auf die erste erotische Berührung warten musste und das fand ich toll! Denn dieses Buch braucht keine hochexplosive, heiße und dramatische Lovestory, weil die Emotionen auch so mit jedem Kapitel durch die Seiten spürbar waren. Ich hatte wirklich heftiges Bauchkribbeln und habe die Geschichte sehr genossen! Mein einziges Manko ist das gesammelte Drama am Ende, was meiner Meinung nach nicht nötig und mir persönlich etwas zu viel des Guten war. Von mir gibt es aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung, denn das Buch bietet ganz viel Wohlfühlfaktor und Bauchkribbeln.

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