Rezension: Fly & Forget [Nena Tramountani]

REZENSIONSEXEMPLAR

Fly & Forget ist der erste Teil der SoHo Love Trilogie und mir zuerst durch das wunderschöne Cover aufgefallen. Rosa, mit Veredelung und dann schimmert es auch noch? Da schlägt mein Coveropfer-Herz gleich fünf Mal schneller. Im Klappentext dann noch die Aussicht auf eine Enemies-to-Lovers bzw. Friends-to-Lovers Geschichte? Da konnte ich doch nicht widerstehen. In diesem Beitrag habe ich wieder meine Gedanken zum Buch zusammengefasst. Viel Spaß!

Produktinformationen: ISBN:  978-3-328-10619-7 | 448 Seiten | Penguin Verlag

INHALT

Journalismus-Studentin Liv steht vor den Scherben ihrer Beziehung und kann dem Schicksal nicht genug danken, als sie im teuren London überraschend eine WG findet. Doch dann begegnet sie dem einzigen männlichen Mitbewohner und ihr Herz setzt einen Schlag aus: Noah ist kein Fremder, sondern ihr ehemaliger bester Freund. Der sie im Stich ließ, als sie ihn am dringendsten brauchte. Und den sie nach drei Jahren Funkstille kaum wiedererkennt. Aus ihrem Seelenverwandten ist ein unverschämt attraktiver Aufreißer geworden. Als Liv die Chance bekommt, sich für all den Schmerz an Noah zu rächen, zögert sie nicht: Sie schreibt einen Artikel für die Collegezeitung, wie man einen Herzensbrecher bekehrt – und Noah ist ihr Testobjekt. Allerdings hat sie diese Rechnung ohne ihre sorgfältig verdrängten Gefühle gemacht … [Quelle: Penguin Verlag]

GEDANKEN ZUM BUCH

Ich bin relativ unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen, da es mein erstes Buch der Autorin ist. Nachdem mich der Klappentext und das Cover angelockt haben, konnten mich der angenehme, lockere Schreibstil und die sympathischen Charaktere schnell fesseln. Der Einstieg ist sehr rasant, man ist sofort mitten im Geschehen und weiß, in welcher Situation sich die Hauptprotagonistin befindet. Das gefiel mir richtig gut, denn ich auch wenn manche Handlungen eine langsame Einführung benötigen, bin ich doch eher ein Fan der Marke „auf Los, gehts los“. Liv war mir auch sofort sympathisch. Sie ist zurückhaltend und ein klassischer Konfliktvermeider – genau wie ich. Ich konnte mich gleich in sie hineinfühlen und habe bereits während des ersten Kapitels mit ihr gelitten. Noah mochte ich auch von Anfang an. Er wirkt wie ein Klischee Bad Boy, ist frech, unverschämt und ein Frauenheld. Aber man merkt schnell, dass sehr viel mehr hinter seinem Verhalten steckt. Noah ist gebrochen und wird von seinem schlechten Gewissen gequält. Er kann sich die Fehler in seiner Vergangenheit selbst nicht verzeihen und glaubt deshalb, dass er keine Liebe verdient. Das Characterbuilding ist wirklich gelungen, denn selbst die Nebencharaktere glänzen hier durch Authentizität und Vielfalt. Das sind gute Voraussetzungen für Band 2 und 3, wo es um die beiden Mitbewohnerinnen gehen wird. Matilda finde ich besonders interessant, denn sie bricht mit sehr vielen New Adult Klischees.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Liv und Noah erzählt, sodass man beide gut kennenlernen konnte. Man merkt sofort, dass sie eine wirklich starke Verbindung zueinander haben und ihre Gefühle nur schwer zurückhalten können. Aus diesem Grund dauert es auch nicht lange, bis sich die ersten charakterlichen Veränderungen zeigen. Noah kann seine „Fuckboy“ Fassade Liv gegenüber nicht lange halten, genau wie Livs aufgesetzte Coolness ziemlich rasch bröckelt. Das gefiel mir auf der einen Seite wirklich gut, weil es keine langatmigen Spielchen zwischen ihnen gab. Andererseits hat mir dann doch das versprochene Drama aus dem Klappentext ein bisschen gefehlt. Noahs Stimmungsschwankungen sorgen zwar für Spannung, werden auf Dauer aber auch etwas anstrengend. Trotzdem mochte ich die Anziehung und die Dynamik zwischen ihm und Liv sehr gerne. Die Atmosphäre der SoHo WG und das Zusammenspiel der Charaktere haben mit zeitweise an die Romane von Elle Kennedy erinnert, was mir ziemlich gut gefallen hat. Hier hat die Autorin wirklich hervorragende Arbeit geleistet und obwohl die Handlung an manchen Stellen für mich sehr vorhersehbar war, habe ich die Geschichte sehr genossen.

FAZIT

Fly & Forget ist ein toller Reihenauftakt, der mich wirklich gut unterhalten hat. Die Charaktere sind nicht perfekt, was sie nicht nur sympathisch, sondern auch authentisch macht. Die Dynamik zwischen den Hauptprotagonisten ist der Autorin wirklich gelungen. Mir persönlich fehlte ein bisschen Drama und Noahs Stimmungsschwankungen werden mit der Zeit ein wenig anstrengend, aber nichtsdestotrotz konnte mich die Anziehung zwischen ihm und Liv überzeugen und begeistern. Das Buch verbindet gekonnt die beiden Romance-Tropes Enemies-to-Lovers und Friends-to-Lovers sowie den klassischen Bad Boy mit dem Good Guy. Ich finde, hier wurde das beste aus allen Bereichen herausgenommen und perfekt gemischt. Zusammen mit den tollen Nebencharakteren und der absoluten Wohlfühlatmosphäre des WG-Lebens kann ich das Buch definitiv allen New Adult Fans empfehlen. Ich jedenfalls habe das Buch sehr genossen und freue mich auf den nächsten Teil.

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

2 Kommentare zu „Rezension: Fly & Forget [Nena Tramountani]

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