Rezension: In Her Own League [Liz Tomforde]

REZENSIONSEXEMPLAR

Die Windy City Reihe begleitet mich seit November 2024 und hat mein Herz im Sturm erobert. Die Mischung aus Emotionalität, Humor und Spice ist wirklich gelungen und macht einfach Spaß beim Lesen! Zudem ist die Reihe für alle Found Family Lover ein absoluter Traum.

Mit In Her Own League endet diese großartige Reihe. Ob und wie mir das Buch gefallen hat, verrate ich euch in diesem Beitrag.
Viel Spaß!

Produktdetails: ISBN: 978-3-7341-1563-9 | 544 Seiten | Blanvalet Verlag | Taschenbuch | Windy City 6

INHALT

Als erste weibliche Teambesitzerin einer Profi-Baseballmannschaft darf Reese Remington sich keine Fehler erlauben. Die Öffentlichkeit – vor allem ihre männliche Konkurrenz – beäugt sie ohnehin schon kritisch. Auch Cheftrainer Emmett Montgomery ist nicht begeistert von der Neubesetzung. Er hat das Team jahrelang auf seine Weise geführt. Doch auf langen Busfahrten, in Hotelbars und im Schein des Flutlichts weichen die anfänglichen Machtkämpfe der beiden bald tiefen, vielsagenden Blicken. Es knistert heftig – und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als eine perfekte Saison …

GEDANKEN ZUM BUCH

Ich greife immer gerne zu den Büchern von Liz Tomforde, weil ich die Mischung aus Humor, Emotionalität und Spice sehr gerne mag. Es ist immer recht ausgeglichen und nichts kommt zu kurz. Was mir aber am besten gefällt, ist der Fokus auf dem Found Family Trope. Ich LIEBE die zusammengewürfelte Familie, die sich im Laufe der sechs Bände hier gefunden hat. Ich liebe ihre Gespräche, den Zusammenhalt und die Gruppendynamik.

Auf Montys Geschichte war ich seit Caught Up gespannt, weil dieser Mann einfach so einen wichtigen Part in der Gruppe hat. Als bei Play Along dann Reese eingeführt und die Geschichte der beiden angeteasert wurde, war ich nur umso gespannter darauf, dieses Power Duo zusammen zu erleben. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht.

Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder es war nicht der richtige Moment für die Geschichte, aber ich hatte mir tatsächlich etwas mehr erhofft. Ich bin mit Reese leider gar nicht warm geworden und habe die Lovestory zwischen ihr und Monty nicht gefühlt. Es kam mir alles etwas zu erzwungen und gewollt vor. Die Tension der verbotenen Beziehungen war toll und das hin und her bzw. die Neckereien habe ich echt genossen. Aber sobald es zwischen ihnen ernster wurde war ich irgendwie raus.

Versteht mich nicht falsch: Monty und Reese sind heiß! Sie sind sexy zusammen und ein echtes Power Couple. Aber irgendwie … ich weiß auch nicht … Der Funke wollte nicht überspringen für mich.

Trotzdem fand ich das Buch nicht schlecht. Ich habe es geliebt, dass die anderen Charaktere ihren Platz in der Geschichte gefunden haben, insbesondere natürlich Miller, Kai, Max, Isaiah und Kennedy. Auch, dass Monty endlich sein Glück gefunden hat, fand ich toll. Ich habe es ihm echt gegönnt!

Also auch wenn es nicht mein liebster Band der Reihe geworden ist, war es ein guter und solider Abschluss.

FAZIT

In Her Own League überzeugt wieder mit dem starken Fokus auf dem Found Family Trope und dem entspannten, aber spannenden Schreibstil von Liz Tomforde. Leider konnte mich die Liebesgeschichte zwischen Monty und Reese nicht ganz überzeugen. Dennoch würde ich das Buch – wie auch die ganze Reihe – für alle Fans von Sport Romance und Found Family empfehlen. Es macht einfach Spaß, die Charaktere und ihre Entwicklung zu verfolgen.

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