Rezension: Bye, Bye, Toxic Leader – Joanne Glinka

REZENSIONSEXEMPLAR

Mit Bye, Bye, Toxic Leader durfte seit langen mal wieder ein Sachbuch bei mir einziehen. Ich weiß gar nicht warum, aber Sachbücher zu lesen fühlt sich für mich immer wie eine Schulaufgabe an, die mir nach wenigen Seiten keinen Spaß mehr macht. Da ich Joi Bella aber bereits seit einiger Zeit auf TikTok verfolge und mich das Thema auch persönlich sehr interessiert, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Liebenswerterweise hat mir die Bloggerjury dann auch ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Wie mir das Buch nun aber gefallen hat, lasse ich euch in diesem Beitrag wissen.
Viel Spaß!

Produktdetails: ISBN: 978-3-96096400-1 | 224 Seiten | Community Editions | Taschenbuch

INHALT

Was tun, wenn die Führungskraft einen ständig kritisiert, die Aufgaben schier unlösbar sind und der Job wortwörtlich Bauchschmerzen bereitet? Joi Bella hat genau das erlebt und steht nun allen mit Rat und Tat zur Seite, denen es ähnlich geht. Die Instagram-Lieblingskollegin analysiert empathisch und reflektiert, welche Machtstrukturen, Kommunikationsfallen und psychologische Mechanismen dazu führen, dass Arbeit unglücklich macht. Ein empowernder Guide mit vielen Tipps, Checklisten und Impulsen für alle, die sich in ihrem Job wieder wohl fühlen wollen.

GEDANKEN ZUM BUCH

Zuallererst möchte ich festhalten, dass ich ganz selten Sachbücher lese. Auch wenn ich sie thematisch interessant finde, kann ich mich nicht lange genug für sie begeistern, um sie auch fertig zu lesen. In Bye, Bye, Toxic Leader hatte ich das Problem zum ersten Mal nicht! Ich mochte die Art wie Joi ihre Geschichte erzählt und dabei immer wieder Fakten, Tipps und Übungen eingebaut hat. Wer Joi und ihren Humor kennt weiß, dass das Buch dadurch alles andere als trocken erzählt wird. Thematisch hat mich das Buch genau zum richtigen Zeitpunkt erwischt. Ich war zwar nie in derselben Lage wie Joi, konnte aber durchaus einige Parallelen zu meinem letzten Job ziehen. Ich habe mich ziemlich oft mit Joi verbunden und mich in meiner Entscheidung zu kündigen mehrfach bestätigt gefühlt.

„Das Wichtigste ist meiner Meinung nach: Zuhören.“

Ich konnte wirklich viele Ereignisse aus meinem letzten Job reflektieren und weiß heute mehr denn je, dass ohne Kommunikation auf Augenhöhe kein Zusammenarbeiten langfristig möglich ist. Dies muss aber von beiden Seiten funktionieren, denn nicht immer sind nur die Führungskräfte schuld an einer Situation. Ich fand es echt toll, dass Joi beide Seiten zu Wort kommen ließ.
Wie bereits erwähnt ist das Buch eine gute Mischung aus privater Erzählung, hilfreichen Tipps und Übungen. Der Aufbau ist locker, aber informativ und es gibt viele Interviews und Gespräche, durch die man sich selbst gut reflektieren kann. Teilweise war ich traurig darüber, dass ich so viele Parallelen zu meinem Job ziehen konnte. Es hat mich sauer gemacht, mir aber auch die Augen geöffnet.

FAZIT

Bye, Bye, Toxic Leader ist spannend, authentisch und ziemlich hilfreich, wenn man sich noch mitten im beruflichen Werdegang befindet. Vor allem Berufseinsteiger werden hier hilfreiche Tipps finden und vielleicht toxisches Verhalten am Arbeitsplatz schneller erkennen. Ich mochte das Buch echt gerne und es lässt sich flüssig lesen. Die Mischung aus persönlicher Erzählung, konkreten Informationen, Interviews und Tipps zur Selbstreflexion machen das Buch zu einem wirklich gut lesbaren Sachbuch. Ich kann es allen empfehlen, die das Gefühl haben, sich mit toxischen Menschen am Arbeitsplatz herumschlagen zu müssen.

Hinterlasse einen Kommentar