Rezension: Midnight Princess – Wie die Nacht so hell [Asuka Lionera]

Ich bin ein großer Fan von Asuka Lionera und war sehr gespannt auf Midnight Princess. Es ist der erste Band einer Dilogie über Dark Fae und Magie, eine verbotene Liebe und vielen Geheimnissen. Klang für mich wie etwas, das ich unbedingt lesen muss. Wie mir das Buch gefallen hat, könnt ihr wieder hier nachlesen.
Viel Spaß!

Produktdetails: ISBN: 978-3-522-50756-1 | 496 Seiten | Thienemann-Esslinger Verlag | Taschenbuch | Band 1

INHALT

Wenn Liebe den sicheren Tod bedeutet, verschenkst du trotzdem dein Herz?
Vanyas verborgene Gabe ist gleichzeitig ihr Gefängnis, denn wann immer die Gefühle unkontrolliert aus ihr hervorbrechen, verwandeln sich ihre Tränen in herabfallende Blütenblätter oder winden sich Dornenranken um ihre Arme. Von ihren Eltern – dem Königspaar – versteckt und verleugnet, begibt sich Vanya auf der Suche nach ihrer Freiheit ausgerechnet ins verfeindete Reich Nordgand an den Hof der Ewigen Mitternacht. Doch dort erwarten sie nicht nur unendliche Finsternis, ein unerbittlicher König und dunkle Magie, sondern auch Gefühle, die Vanya bisher verboten waren. Der Nachtfae Kenric weckt nämlich etwas in ihr, auf dem in ihrer Heimat ein Fluch lastet: Liebe. Und diese Liebe kann nur auf eine Weise enden, und zwar tödlich …

GEDANKEN ZUM BUCH

Bei Asukas Büchern rechne ich immer mit vielen Emotionen, einer starken Hauptprotagonistin und einer Lovestory, die mir direkt ins Herz geht. Midnight Princess hat mir das auch gegeben, aber leider erst ziemlich spät. Ich muss zugeben, dass ich dieses Mal ziemlich lange gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden und sie emotional zu spüren. Das Wordbuilding ist gewohnt großartig und auch die Charaktere mochte ich von Anfang an. Vanya ist zwar keine Badass Hauptprotagonistin, die sich schwertschwingend durch die Kapitel kämpft, aber sie überzeugt mit einer inneren Stärke, die mich einfach wahnsinnig beeindruckt hat. Auch Kenric gefiel mir gut. Ich mochte seine grumpy Attitude und die Art, wie er bei Vanya aufgetaut ist. Er ist einer dieser Charaktere, bei denen man einfach von Seite 1 an weiß, dass mehr in ihnen steckt als auf den ersten Blick sichtbar. Zusammen sollten Vanya und Kenric deshalb eigentlich ein tolles Paar abgeben, aber leider habe ich das nicht gefühlt. Mir fehlte die meiste Zeit etwas zwischen ihnen. Und zwar dieser eine Funke, nach dem ich in jedem Buch suche. Den gab es nicht. Jedenfalls bis zur Hälfte der Geschichte.
Denn als ich wegen einer anstehenden Leseflaute auf das Hörbuch umgestiegen bin, wurden die Emotionen auf einmal spürbar. Es dauerte noch ein paar Kapitel, aber dann war ich plötzlich mittendrin und spürte ALLES. Ab diesem Moment dauerte es auch nicht mehr lange, bis ich das Buch beendet hatte, denn ich konnte nicht mehr aufhören. Das letzte Drittel fand ich großartig. Es war spannend, emotional und intensiv. Ich bin gespannt was mich in der Fortsetzung erwartet.

FAZIT

Midnight Princess ist kein Buch, dass mich von Anfang an überzeugt hat. Ich brauchte ziemlich lange, um in die Geschichte hineinzufinden und tat mir vor allem mit der Lovestory etwas schwer. Erst die zweite Hälfte – und vor allem das letzte Drittel – haben mich emotional so gepackt, wie ich es von Asukas Büchern gewohnt bin. Ich fand die Geschichte als Ganzes dann aber dennoch richtig gut und freue mich auf Band 2, der mich hoffentlich von Seite 1 weg begeistern wird.
3,5 – 4 Sterne.

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