Icebreaker von Hannah Grace ist wieder mal „so ein TikTok Buch“, das es auf meine Wunsch- und Leseliste geschafft hat. Ich war nach der vielen positiven Resonanz extrem gespannt auf die Geschichte, weil ich kaum mehr als „es soll sehr spicy sein“ darüber gehört hatte. Wie und ob das Buch mit mehr als Spice überzeugen konnte, lasse ich euch in diesem Beitrag wissen.
Viel Spaß!
REZENSIONSEXEMPLAR
Produktdetails: ISBN: 978-3-7363-2084-0 | 560 Seiten | Lyx Verlag | Klappbroschur | Maple Hills 1
INHALT
Seit ihrer Kindheit träumt Anastasia Allen davon, es ins Team USA und somit zu den Olympischen Spielen zu schaffen, und dank ihres Stipendiums an der University of California sowie eines strengen, aber perfekten Zeitplans ist die Eiskunstläuferin ihrem Traum so nah wie noch nie. Doch plötzlich muss eine der wenigen Eissporthallen des Campus geschlossen werden, und kurz darauf fällt auch noch Anastasias Eiskunstlaufpartner aus. Völlig unerwartete bietet ausgerechnet Nathan Hawkins, der beliebte und äußerst attraktive Captain des Eishockeyteams, ihr an, für diesen einzuspringen. Anastasia stimmt dem Angebot zu, doch sie kann sich keine weiteren Ablenkungen leisten – vor allem nicht in Form ihres neuen Partners, der ihr Herz mit jedem noch so kleinen Lächeln schneller schlagen lässt …
GEDANKEN ZUM BUCH
Ach Gott, war das toll!
Die Geschichte von Anastasia und Nathan ist humorvoll, romantisch, spicy und überraschend tiefgründig. Ich habe zu Beginn ein paar Seiten gebraucht, um in die Handlung hineinzufinden und die Charaktere zu fühlen, da vor allem Stassie mit ihrer „grumpy“ Art nicht sofort Zugang zu ihrem Inneren gewährt. Bei Nathan tat ich mir da viel leichter. Er hat mich an einen Golden Retriever erinnert, den ich einfach knuddeln und liebhaben wollte. Er als Sunshine und Stas als Grumpy haben mir in der Kombination echt gut gefallen. Die Dynamik der beiden war toll und es hat nicht lange gedauert bis die Funken flogen und es ordentlich knisterte.
Der angekündigte Spice ließ demnach nicht lange auf sich warten und ich muss sagen … es war gut. Sehr gut sogar! Ich mochte es, dass sich das Buch nicht nur darum drehte, sondern vor allem die Kommunikation zwischen den Charakteren im Vordergrund lag. Es gab viele reflektierende Gespräche, Konfliktbewältigung und Traumaarbeit. Was es nicht gab, war künstliches Drama und eingeschnapptes Verhalten. Ich fand das toll!
Der Vibe des Buches hat mich sehr an die Off Campus Reihe von Elle Kennedy erinnert und wer mich kennt weiß, dass das für mich ein ganz großer Pluspunkt ist. Dieser Mischung aus Humor, Tiefgründigkeit und dem klassischen Collegealltag verfalle ich einfach immer wieder und auch wenn man glauben könnte, dass sich solche Geschichten sehr ähneln, bin ich anderer Meinung. Hannah Grace hat vertraute Genre- und Charakterbausteine genommen und daraus eine interessante und eigenständige Geschichte gemacht. Die Art und Weise wie in diesem Buch kommuniziert wurde, ohne dass dabei die Spannung verloren ging, fand ich großartig. Obwohl kaum Drama zustande kam, war die Geschichte zu keiner Zeit langweilig, denn das Buch punktet vor allem durch die Charaktere und ihre Entwicklung.
Für mich ist Icebreaker ein Buch, das dem Hype gerecht wird!
FAZIT
Icebreaker von Hannah Grace ist mehr als nur ein weiteres TikTok Buch. Es ist eine Geschichte über starke und ehrgeizige Charaktere, die genau wissen was sie wollen und es sich auch holen. Für mich punktet das Buch vor allem durch die Art und Weise wie die Figuren miteinander kommunizieren. Es wird viel reflektiert und auf fehlendes Drama verzichtet, was ich sehr erfrischend und angenehm fand. Wer auf der Suche nach einen Buch mit einer echten, gesunden Beziehung, ohne künstliches Drama, aber mit viel Herz, tollem Humor und einer sehr sympathischen Clique, von der man nicht genug bekommt (Henry!!!!!) ist, der wird mit Icebreaker definitiv fündig werden.
